Die Ökologie der Anderen

Die Anthropologie und die Frage der Natur
Artikelnummer: 978-3-7518-4510-6
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 17.50
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Wie lassen sich Natur und Gesellschaft, Menschen und Nichtmenschen, Individuen und Kollektive zu einem neuen Gefüge zusammensetzen? Philippe Descola skizziert in diesem dichten Essay die Möglichkeiten einer neuen Ökologie der Beziehungen zwischen den Entitäten. Darin kämpft er dafür, dass Organismen, Werkzeuge, Artefakte oder Gottheiten nicht mehr nur als ein Umfeld des Menschen aufgefasst werden, nicht mehr nur als Ressourcen, Arbeitsmittel oder einschränkende Faktoren betrachtet werden, sondern als Akteure, die in jeder gegebenen Situationen mit den Menschen interagieren. Mit sprachlicher Ruhe und leiser Eleganz beschreibt Descola, dass der Verzicht auf den westlichen Anthropozentrismus unabdingbar ist, um dieses neue Verhältnis denken zu können, dessen Dringlichkeit er vermittelt, ohne in panische Dsytopien abzugleiten.

Wie lassen sich Natur und Gesellschaft, Menschen und Nichtmenschen, Individuen und Kollektive zu einem neuen Gefüge zusammensetzen? Philippe Descola skizziert in diesem dichten Essay die Möglichkeiten einer neuen Ökologie der Beziehungen zwischen den Entitäten. Darin kämpft er dafür, dass Organismen, Werkzeuge, Artefakte oder Gottheiten nicht mehr nur als ein Umfeld des Menschen aufgefasst werden, nicht mehr nur als Ressourcen, Arbeitsmittel oder einschränkende Faktoren betrachtet werden, sondern als Akteure, die in jeder gegebenen Situationen mit den Menschen interagieren. Mit sprachlicher Ruhe und leiser Eleganz beschreibt Descola, dass der Verzicht auf den westlichen Anthropozentrismus unabdingbar ist, um dieses neue Verhältnis denken zu können, dessen Dringlichkeit er vermittelt, ohne in panische Dsytopien abzugleiten.

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VerlagMatthes + Seitz
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe131 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH20.5 cm x B12.0 cm x D0.6 cm 147 g
Auflage1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe
ReiheMSB Paperback
AutorDescola, Philippe / Moldenhauer, Eva (Übers.)

Alle Bände der Reihe "MSB Paperback"

Über den Autor Philippe Descola

Philippe Descola, geboren 1949, ist emeritierter Professor für Anthropologie am Collège de France und gilt als der bedeutendste französische Anthropologe der Gegenwart. In seinen Forschungen entwickelt er eine vergleichende Anthropologie, die sowohl die Humanwissenschaften als auch die Reflexion über die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit revolutioniert hat. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit der Goldmedaille des Centre national de la recherche scientifique (CNRS), der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung Frankreichs. Sein Buch Die Formen des Sichtbaren. Eine Anthropologie der Bilder gewann 2021 den Prix Fondation Martine Aublet.Christine Pries, geboren 1961, ist Philosophin und Übersetzerin, u. a. von Danielle Allen, Wendy Brown, Barbara Cassin, Dipesh Chakrabarty, Philippe Descola, Didier Fassin und Jean-François Lyotard.Adom Getachew ist eine äthiopisch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Neubauer Family Assistant Professor of Political Science an der University of Chicago. Sie schreibt u. a. für die New York Times, die Boston Review und Dissent. Ihr Buch Die Welt nach den Imperien ist vielfach preisgekrönt.

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