Der umstrittene Jesus und seine Apologie - Die Streitgespräche im Markusevangelium (eBook)

Artikelnummer: 978-3-647-59368-5
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 140.00
decrease increase

Die Streitgespräche im Markusevangelium sind kurze Konfliktszenen, literarisch als Apophthegmen anzusehen, in denen Jesus als Hauptdarsteller im Mittelpunkt steht, während andere Gestalten anonym und unscharf bleiben. Obwohl sie polemische Szenen beschreiben, wird Jesus nicht als Streitsüchtiger dargestellt. Er wird im Gegenteil immer angegriffen und muss sich verteidigen. Das Ergebnis ist, dass er dadurch seine Weisheit und seine Unschuld gegen alle Vorwürfe beweisen kann.Die Streitgespräche wirken wie kleine Gerichtsszenen, bei denen die schwerwiegenden Vorwürfe gegen Jesus und die Fragen nach der Bedeutung seiner Person thematisiert werden. Die Gegner versuchen, die Position Jesu gegenüber den religiösen Gesetzen und dem römischen Staat durch ein Crescendo von Fragen und Vorwürfen zu schwächen und damit Gründe für eine Anklage zu finden. Die Argumentationskraft, mit der Jesus die Vorwürfe gegen ihn widerlegen kann, zeigt, dass die Anschuldigungen der Blasphemie und des politischen Aufruhrs gegen die römische Ordnung unbegründet sind. Er wurde wie andere wichtige Gestalten der Antike (z.B. Sokrates) ungerecht hingerichtet. Das Vorkommen der Streitgespräche durch das ganze Markusevangelium hindurch führt dazu, dass dieses als eine apologetische Schrift der Gestalt Jesu wirkt.

Die Streitgespräche im Markusevangelium sind kurze Konfliktszenen, literarisch als Apophthegmen anzusehen, in denen Jesus als Hauptdarsteller im Mittelpunkt steht, während andere Gestalten anonym und unscharf bleiben. Obwohl sie polemische Szenen beschreiben, wird Jesus nicht als Streitsüchtiger dargestellt. Er wird im Gegenteil immer angegriffen und muss sich verteidigen. Das Ergebnis ist, dass er dadurch seine Weisheit und seine Unschuld gegen alle Vorwürfe beweisen kann.Die Streitgespräche wirken wie kleine Gerichtsszenen, bei denen die schwerwiegenden Vorwürfe gegen Jesus und die Fragen nach der Bedeutung seiner Person thematisiert werden. Die Gegner versuchen, die Position Jesu gegenüber den religiösen Gesetzen und dem römischen Staat durch ein Crescendo von Fragen und Vorwürfen zu schwächen und damit Gründe für eine Anklage zu finden. Die Argumentationskraft, mit der Jesus die Vorwürfe gegen ihn widerlegen kann, zeigt, dass die Anschuldigungen der Blasphemie und des politischen Aufruhrs gegen die römische Ordnung unbegründet sind. Er wurde wie andere wichtige Gestalten der Antike (z.B. Sokrates) ungerecht hingerichtet. Das Vorkommen der Streitgespräche durch das ganze Markusevangelium hindurch führt dazu, dass dieses als eine apologetische Schrift der Gestalt Jesu wirkt.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagVandenhoeck & Ruprecht
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2016
Seitenangabe460 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse3'793 KB
Auflage16001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheNovum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments
AutorScornaienchi, Lorenzo

Alle Bände der Reihe "Novum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments"

Über den Autor Lorenzo Scornaienchi

Dr. habil. Lorenzo Scornaienchi promovierte an der Universität Heidelberg bei Gerd Theißen.

Weitere Titel von Lorenzo Scornaienchi

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten