Der inszenierte Held

Schillers dramenpoetische Anthropologie
Artikelnummer: 978-3-8253-5505-0
Einband: Fester Einband
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CHF 77.00
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"Wer ist ein Held?" Mit dieser Frage, die Lessings 'Philotas' 1759 stellt, wird der Bedeutungswandel thematisiert, dem die Leit- und Projektionsfigur des Helden im 18. Jahrhundert unterliegt. Nicht mehr die heroische Größe des vollkommenen Einzelnen wird literarisch inszeniert, sondern die menschliche Größe des fehlbaren Protagonisten. Die vorliegende Arbeit untersucht die Konzeption von Schillers Heldenfiguren vor dem Hintergrund zentraler poetologischer Debatten sowie sozial- und ideengeschichtlicher Entwicklungen. Hinterfragt werden die spezifische Faktur der literarischen Exponenten sowie die Verfaßtheit der dramenpoetischen Anthropologie, die Schiller mit seinen dezidiert vermenschlichten Heldenfiguren etabliert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Schillers tragödienästhetischer Essayistik, die nicht nur die innerliterarische Figurengestaltung theoretisch grundiert, sondern auch die wirkungsästhetische Zuordnung von Held und Rezipient in Aussicht stellt.

"Wer ist ein Held?" Mit dieser Frage, die Lessings 'Philotas' 1759 stellt, wird der Bedeutungswandel thematisiert, dem die Leit- und Projektionsfigur des Helden im 18. Jahrhundert unterliegt. Nicht mehr die heroische Größe des vollkommenen Einzelnen wird literarisch inszeniert, sondern die menschliche Größe des fehlbaren Protagonisten. Die vorliegende Arbeit untersucht die Konzeption von Schillers Heldenfiguren vor dem Hintergrund zentraler poetologischer Debatten sowie sozial- und ideengeschichtlicher Entwicklungen. Hinterfragt werden die spezifische Faktur der literarischen Exponenten sowie die Verfaßtheit der dramenpoetischen Anthropologie, die Schiller mit seinen dezidiert vermenschlichten Heldenfiguren etabliert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Schillers tragödienästhetischer Essayistik, die nicht nur die innerliterarische Figurengestaltung theoretisch grundiert, sondern auch die wirkungsästhetische Zuordnung von Held und Rezipient in Aussicht stellt.

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VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2008
Seitenangabe501 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB
MasseH24.5 cm x B16.5 cm x D3.7 cm 986 g
Auflage1. A.
ReiheJenaer Germanistische Forschungen / Neue Folge
AutorImmer, Nikolas

Alle Bände der Reihe "Jenaer Germanistische Forschungen / Neue Folge"

Über den Autor Nikolas Immer

Nikolas Immer ist Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig und war Vertretungsprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der Technischen Universität Braunschweig sowie Nachwuchsgruppenleiter im DFG-Kolleg "Lyrik in Transition" an der Universität Trier.  

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