Der ausgeschlossene Jude in uns

Artikelnummer: 978-3-0358-0128-6
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 20.50
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Das erneute Hervorbrechen des ­Anti­semitismus nicht zuletzt in Deutschland erfordert unmittelbare gesellschaftliche Gegenwehr, aber auch ein ­tiefergehendes Nachdenken auf der Suche nach den Gründen dieses ebenso singulären wie unerträglichen, seit über 2200 Jahren sich ­endlos zu wieder­holen scheinenden Phänomens.
Jean-Luc Nancy versucht in seinem Essay den gespaltenen prä-europäischen Ursprung unserer Kultur freizulegen – einer mittlerweile durch und durch globalisierten, doch auf einer ursprünglichen Spaltung gründenden Kultur –, die trotz der schlimmsten ­Vernichtungen in ihrer Geschichte, sich nicht vom ­Phantasma des auszuschließenden Juden zu lösen vermag.
Dieser unablässig wiederholte Ausschluss erscheint derart wie die fürchterliche ­Permanenz eines als Judenhass sich offenbarenden Selbsthasses des Abendlandes, das gleichsam wie in einer destruktiven Autoimmunreaktion sich seiner Widersprüche
zu ­entledigen sucht.

Das erneute Hervorbrechen des ­Anti­semitismus nicht zuletzt in Deutschland erfordert unmittelbare gesellschaftliche Gegenwehr, aber auch ein ­tiefergehendes Nachdenken auf der Suche nach den Gründen dieses ebenso singulären wie unerträglichen, seit über 2200 Jahren sich ­endlos zu wieder­holen scheinenden Phänomens.
Jean-Luc Nancy versucht in seinem Essay den gespaltenen prä-europäischen Ursprung unserer Kultur freizulegen – einer mittlerweile durch und durch globalisierten, doch auf einer ursprünglichen Spaltung gründenden Kultur –, die trotz der schlimmsten ­Vernichtungen in ihrer Geschichte, sich nicht vom ­Phantasma des auszuschließenden Juden zu lösen vermag.
Dieser unablässig wiederholte Ausschluss erscheint derart wie die fürchterliche ­Permanenz eines als Judenhass sich offenbarenden Selbsthasses des Abendlandes, das gleichsam wie in einer destruktiven Autoimmunreaktion sich seiner Widersprüche
zu ­entledigen sucht.

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VerlagDiaphanes Verlag
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2018
Seitenangabe85 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH18.5 cm x B11.8 cm x D1.0 cm 101 g
ReiheFranz Eberhofer; Transpositionen
AutorNancy, Jean-Luc / Laugstien, Thomas (Übers.)

Über den Autor Jean-Luc Nancy

JEAN-LUC NANCY (1940-2021) Filósofo ligado ao movimento da desconstrução, foi aluno e colega de Jacques Derrida. Foi professor da Universidade Marc Bloch de Estras­burgo, tendo lecionado também e Berkeley, Berlim e San Diego. Sua obra se destaca pela reflexão sobre temas como a comunidade, o ser, o sentido, a arte e a política. Em seus estudos sobre comunidade, propõe uma comunidade não produzida ou controlada, mas que emerge da partilha de um "estar-em-comum". Defende, ainda, que o ser não é um sujeito solitário, mas que sempre está em relação com outros, em coexistência, e a singularidade só se manifesta na pluralidade das relações, como uma existência singular plural. Nancy também se dedicou intensamente à filosofia da arte, à religião (com obras sobre o cristianismo) e à política, criticando o totalitarismo e o niilismo moderno. Sua escrita, de grande rigor e densidade, busca pensar o sentido da existência em um mundo sem fundamentos ou transcendência. No Brasil, publicou, entre outros, A Comunidade Inoperada (7Letras), Arquivida: Do Senciente e do Sentido (Iluminuras), Banalidade de Heidegger (Via Verita), Corpo Fora (7Letras), Demanda: Literatura e Filosofia (Ed. UFSC)

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