Demokratie und Diktatur (eBook)

Geschichte und Gegenwart einer Grenzziehung
Artikelnummer: 978-3-86854-439-8
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Januar 2027
CHF 25.00

»Merkel-Diktatur«, »Meinungsdiktatur«, eine drohende »Ökodiktatur« - 75 Jahre nach ihrer Gründung wird die demokratische Qualität der Bundesrepublik in aktuellen Debatten immer wieder infrage gestellt. Selbst der Chef des Umfrageinstituts Forsa warnt vor einer »Diktatur der Minoritäten«. Doch das ist nicht neu.
Die Unterscheidung zwischen Demokratie und Diktatur, aber auch das Verwischen ihrer Grenzen begleiten die deutsche Demokratiegeschichte seit dem frühen 20. Jahrhundert.
Claudia Gatzka zeichnet nach, welche Logiken und Kriterien dieser Unterscheidung zugrunde lagen, welche politischen Funktionen damit verbunden waren und wo die Grenzziehung nicht mehr ohne Weiteres möglich war. Dazu blickt sie auf Alltagserfahrungen und auf die politische Kommunikation bei Kundgebungen, in Parlamenten, in Presse und Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern in Zeiten des Übergangs oder des drohenden Umsturzes: vom Kaiserreich zur Weimarer Republik und dann zum Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik um 1968, von der SED-Diktatur zur Demokratie in der (vereinigten) Bundesrepublik.
Ihr Buch bietet Orientierung in aktuellen Debatten und klare Kriterien zur Abgrenzung von »Diktatur« und »Demokratie«.

»Merkel-Diktatur«, »Meinungsdiktatur«, eine drohende »Ökodiktatur« - 75 Jahre nach ihrer Gründung wird die demokratische Qualität der Bundesrepublik in aktuellen Debatten immer wieder infrage gestellt. Selbst der Chef des Umfrageinstituts Forsa warnt vor einer »Diktatur der Minoritäten«. Doch das ist nicht neu.
Die Unterscheidung zwischen Demokratie und Diktatur, aber auch das Verwischen ihrer Grenzen begleiten die deutsche Demokratiegeschichte seit dem frühen 20. Jahrhundert.
Claudia Gatzka zeichnet nach, welche Logiken und Kriterien dieser Unterscheidung zugrunde lagen, welche politischen Funktionen damit verbunden waren und wo die Grenzziehung nicht mehr ohne Weiteres möglich war. Dazu blickt sie auf Alltagserfahrungen und auf die politische Kommunikation bei Kundgebungen, in Parlamenten, in Presse und Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern in Zeiten des Übergangs oder des drohenden Umsturzes: vom Kaiserreich zur Weimarer Republik und dann zum Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik um 1968, von der SED-Diktatur zur Demokratie in der (vereinigten) Bundesrepublik.
Ihr Buch bietet Orientierung in aktuellen Debatten und klare Kriterien zur Abgrenzung von »Diktatur« und »Demokratie«.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagHamburger Edition HIS
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2027
Seitenangabe200 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
PlattformEPUB
AutorGatzka, Claudia C.

Über den Autor Claudia C. Gatzka

Claudia C. Gatzka ist Historikerin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie schreibt die Geschichtskolumne im Merkur und ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Archiv für Sozialgeschichte. 2019 erschien Die Demokratie der Wähler. Stadtgesellschaft und politische Kommunikation in Italien und der Bundesrepublik.

Weitere Titel von Claudia C. Gatzka

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten