Demokratie in Ketten

Die Renaissance des autoritären Neoliberalismus
Artikelnummer: 978-3-89438-875-1
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Lieferbar innert 2-3 Arbeitstagen
CHF 34.50
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Ist der Neoliberalismus tot? Dieses Buch widerspricht. In einer Zeit, in der soziale Ungleichheit explodiert und demokratische Strukturen erodieren, formiert sich die neoliberale Ideologie neu. Anpassungsfähig wie ein Chamäleon, hat sie ihre Farbe gewechselt - autoritärer, härter, reaktionärer. Der Band folgt den Spuren dieser Verwandlung. Er legt dar, wie neoliberales Denken auch in Zeiten von Krisen den Ton vorgibt. Thinktanks, Lobbygruppen und strategische Netzwerke wirken daran mit, marktradikale Interessen zu stärken. Demokratie erscheint zunehmend als formale Hülle, während zentrale Weichenstellungen jenseits öffentlicher Kontrolle erfolgen. Wir erleben keinen Rückzug, sondern eine neue Phase eines Neoliberalismus, der gesellschaftliche Spannungen verschärft. Findet der Neoliberalismus, bereits in den 1970ern unter der Militärdiktatur in Chile laborartig erprobt, gar zu sich selbst? Pointiert und nah an aktuellen Ereignissen, eröffnet Norbert Nicoll ein vertieftes Verständnis der neoliberalen Logik - und damit der Ursachen von Konflikten unserer Zeit. Und er fragt nach Gegenstrategien: den ¿Kampf um die Köpfe¿ und jenen um Eigentumsfragen gelte es anzunehmen.

Ist der Neoliberalismus tot? Dieses Buch widerspricht. In einer Zeit, in der soziale Ungleichheit explodiert und demokratische Strukturen erodieren, formiert sich die neoliberale Ideologie neu. Anpassungsfähig wie ein Chamäleon, hat sie ihre Farbe gewechselt - autoritärer, härter, reaktionärer. Der Band folgt den Spuren dieser Verwandlung. Er legt dar, wie neoliberales Denken auch in Zeiten von Krisen den Ton vorgibt. Thinktanks, Lobbygruppen und strategische Netzwerke wirken daran mit, marktradikale Interessen zu stärken. Demokratie erscheint zunehmend als formale Hülle, während zentrale Weichenstellungen jenseits öffentlicher Kontrolle erfolgen. Wir erleben keinen Rückzug, sondern eine neue Phase eines Neoliberalismus, der gesellschaftliche Spannungen verschärft. Findet der Neoliberalismus, bereits in den 1970ern unter der Militärdiktatur in Chile laborartig erprobt, gar zu sich selbst? Pointiert und nah an aktuellen Ereignissen, eröffnet Norbert Nicoll ein vertieftes Verständnis der neoliberalen Logik - und damit der Ursachen von Konflikten unserer Zeit. Und er fragt nach Gegenstrategien: den ¿Kampf um die Köpfe¿ und jenen um Eigentumsfragen gelte es anzunehmen.

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VerlagPapyrossa Verlags GmbH +
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe381 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH19.7 cm x B12.9 cm x D3.1 cm 458 g
ReiheNeue Kleine Bibliothek
AutorNicoll, Norbert

Alle Bände der Reihe "Neue Kleine Bibliothek"

Über den Autor Norbert Nicoll

Dr. Norbert Nicoll ist Wirtschafts- und Politikwissenschaftler. Er lehrt an der Universität Duisburg-Essen zur Nachhaltigen Entwicklung und ist zudem Gymnasiallehrer für Geschichte und Geographie. Als Attac-Mitglied treibt ihn die Frage nach der Zukunftsfähigkeit westlicher Gesellschaften um. Nicoll lebt in Belgien nahe der deutschen Grenze.

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