Dem Traum folgen (eBook)

Christoph Meckel und Lilo Fromm im Briefwechsel mit Johanns Bobrowski 1960-1965
Artikelnummer: 978-3-8353-8583-2
Einband: PDF
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CHF 47.00
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Ein packender deutsch-deutscher Briefroman aus den Zeiten des Kalten Krieges

»Am liebsten tät ich da den großen Scheißegesang anstimmen«, reagiert Lilo Fromm auf Bobrowskis Zorn: An seinem Arbeitsplatz im Ost-Berliner Union-Verlag, direkt an der »Mauer«, darf er keine Besucher mehr empfangen. »Lieber wärs mir, ich dürfte auch nicht mehr.«
Der von Jochen Meyer aus den Quellen im Deutschen Literaturarchiv Marbach edierte Briefwechsel Bobrowskis mit den jungen West-Berlinern Christoph Meckel und Lilo Fromm - zwei Dichter: Bobrowski und Meckel, zwei Künstler: Meckel und Fromm - liest sich wie ein Zeitroman aus den Jahren des Kalten Krieges, aber auch wie der Liebesroman eines durch halb Europa trampenden Pärchens und wie ein Romanessay über Probleme der Lyrik. Die Berliner Boheme um Günter Grass, Uwe Johnson, Günter Bruno Fuchs und die Hinterhofgalerie »Zinke« wird lebendig, ebenso eines der Kunstzentren neuer Figuration mit Antes und Brodwolf im deutschen Südwesten. Rom und Paris, Amsterdam und London sind Schauplätze. Ganz andere Aufteilungen der Welt als die politischen bieten sich an: badische Weintrinker, Berliner Biertrinker und solitäre Schnapstrinker. Jede Korrespondenz hat wechselnde Frequenzen und dadurch Lücken. Hier werden sie durch Meckels Tagebücher geschlossen, die auch Begegnungen und Gespräche der Briefpartner dokumentieren.

Ein packender deutsch-deutscher Briefroman aus den Zeiten des Kalten Krieges

»Am liebsten tät ich da den großen Scheißegesang anstimmen«, reagiert Lilo Fromm auf Bobrowskis Zorn: An seinem Arbeitsplatz im Ost-Berliner Union-Verlag, direkt an der »Mauer«, darf er keine Besucher mehr empfangen. »Lieber wärs mir, ich dürfte auch nicht mehr.«
Der von Jochen Meyer aus den Quellen im Deutschen Literaturarchiv Marbach edierte Briefwechsel Bobrowskis mit den jungen West-Berlinern Christoph Meckel und Lilo Fromm - zwei Dichter: Bobrowski und Meckel, zwei Künstler: Meckel und Fromm - liest sich wie ein Zeitroman aus den Jahren des Kalten Krieges, aber auch wie der Liebesroman eines durch halb Europa trampenden Pärchens und wie ein Romanessay über Probleme der Lyrik. Die Berliner Boheme um Günter Grass, Uwe Johnson, Günter Bruno Fuchs und die Hinterhofgalerie »Zinke« wird lebendig, ebenso eines der Kunstzentren neuer Figuration mit Antes und Brodwolf im deutschen Südwesten. Rom und Paris, Amsterdam und London sind Schauplätze. Ganz andere Aufteilungen der Welt als die politischen bieten sich an: badische Weintrinker, Berliner Biertrinker und solitäre Schnapstrinker. Jede Korrespondenz hat wechselnde Frequenzen und dadurch Lücken. Hier werden sie durch Meckels Tagebücher geschlossen, die auch Begegnungen und Gespräche der Briefpartner dokumentieren.

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VerlagWallstein Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe526 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenüberw. farbige
Masse13'022 KB
Auflage24001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheMainzer Reihe. Neue Folge
AutorBobrowski, Johannes / Fromm, Lilo / Meckel, Christoph / Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (Hrsg.) / Meyer, Jochen (Hrsg.) / Meyer, Jochen (Komment.)

Alle Bände der Reihe "Mainzer Reihe. Neue Folge"

Über den Autor Johannes Bobrowski

Johannes Bobrowski (1917-1965) was born in the East Prussian town of Tilsit and spent his boyhood summers on his grandfather's farm in neighboring Lithuania. He later moved to Königsberg (present-day Kaliningrad), where he received a classical education. After briefly studying art history at the Humboldt University of Berlin, he was conscripted in 1939 as a lance corporal in the Wehrmacht's signal corps. Captured near Riga on the very last day of the war, Bobrowski spent the next four and a half years in Russian POW camps. Released in 1949, he returned to his family's home in the suburbs of East Berlin. Employed as an editor in various sectors of the GDR's publishing industry, he attracted the attention of Peter Huchel, who brought out his first poems in the prestigious East German journal Sinn und Form in 1955. His poetry was later published in three volumes: Sarmatian Time (I961), Shadowland Rivers (I962), and the posthumous Weathersigns (1966). Before his untimely death at age forty-eight, Bobrowski turned increasingly to prose, publishing two novels, Levin's Mill (1964) and Lithuanian Piano (I966), as well as several collections of short stories.Richard Sieburth is an award-winning translator, essayist, and literary scholar. Among the German authors he has translated are Friedrich Hölderlin, Georg Büchner, Walter Benjamin, Gershom Scholem, and Christian Lehnert; among the French are Nostradamus, Maurice Scève, Louise Labé, Gérard de Nerval, Charles Baudelaire, Henri Michaux, Michel Leiris, and Jacques Darras. Sieburth has also edited multiple volumes of Ezra Pound's writings for New Directions and the Library of America.

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