Das Schuldbuch des Basler Kaufmanns Ludwig Kilchmann (gest. 1518) (eBook)

Artikelnummer: 978-3-515-10932-1
Einband: PDF
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CHF 38.00
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Dank der Teiledition August Bernoullis (1839-1921) in der Reihe der Basler Chroniken ist das Schuldbuch des Basler Kaufmanns Ludwig Kilchmann (1450-1518) der Forschung seit längerem bekannt. Bernoullis Augenmerk galt jedoch ausschließlich Kilchmanns zeitgeschichtlichen Nachträgen, die er in veränderter Reihenfolge veröffentlichte. Das Kernstück des Schuldbuchs, Kilchmanns Geldgeschäfte, interessierte ihn nicht - eine folgenschwere Entscheidung. Sie führte dazu, dass der ungleich bedeutendere Geschäftsteil des Buches bald in Vergessenheit geriet. Das Schuldbuch gewährt einen einzigartigen Einblick in die Geschäftspraktiken eines Kaufmanns, der ausschließlich von Geldgeschäften lebte: von dem Geld, das er in benachbarten Städten anlegte, und von den vielen Krediten, die er vorzugsweise Adligen aus der Region vorstreckte. Das Startkapital aber hatte zu einem gewichtigen Teil seine Frau, Elisabeth Zscheckabürlin (1449-1499), in die Ehe eingebracht. Das zeigt die Analyse der Hände, die mit dem Schuldbuch gearbeitet haben.

Dank der Teiledition August Bernoullis (1839-1921) in der Reihe der Basler Chroniken ist das Schuldbuch des Basler Kaufmanns Ludwig Kilchmann (1450-1518) der Forschung seit längerem bekannt. Bernoullis Augenmerk galt jedoch ausschließlich Kilchmanns zeitgeschichtlichen Nachträgen, die er in veränderter Reihenfolge veröffentlichte. Das Kernstück des Schuldbuchs, Kilchmanns Geldgeschäfte, interessierte ihn nicht - eine folgenschwere Entscheidung. Sie führte dazu, dass der ungleich bedeutendere Geschäftsteil des Buches bald in Vergessenheit geriet. Das Schuldbuch gewährt einen einzigartigen Einblick in die Geschäftspraktiken eines Kaufmanns, der ausschließlich von Geldgeschäften lebte: von dem Geld, das er in benachbarten Städten anlegte, und von den vielen Krediten, die er vorzugsweise Adligen aus der Region vorstreckte. Das Startkapital aber hatte zu einem gewichtigen Teil seine Frau, Elisabeth Zscheckabürlin (1449-1499), in die Ehe eingebracht. Das zeigt die Analyse der Hände, die mit dem Schuldbuch gearbeitet haben.

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VerlagFranz Steiner Verlag GmbH
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2014
Seitenangabe126 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse1'554 KB
Auflage14001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheVierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte - Beihefte
AutorSignori, Gabriela (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte - Beihefte"

Über den Autor Gabriela (Hrsg.) Signori

Claudia Zey, Universität Zürich; Gabriela Signori, Universität Konstanz.

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