Das Mädchen, das man ruft

Artikelnummer: 978-3-8031-3345-8
Einband: Fester Einband
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Laura, bildschön und Anfang zwanzig, ist wieder in die Bretagne zurückgekehrt. Nun braucht sie erstens eine Wohnung und zweitens einen Job. Dass der Bürgermeister persönlich bei seinem alten Freund im Casino ein gutes Wort für sie einlegt, bleibt nicht folgenlos. Ihr Vater Max, einst französischer Boxmeister, steigt nach Jahren wieder in den Ring. Es sind noch einige alte Rechnungen offen in der kleinen bretonischen Stadt am Meer, in der diese Tragödie um Sex und Macht, Schicksal und Gerechtigkeit die Figuren unausweichlich zu Dominosteinen macht. Als Laura Monate später den nun ehemaligen Bürgermeister schließlich anzeigt, ist das Urteil längst gesprochen. Denn: Sie wollte es doch auch ... Tanguy Viel macht ein brutales, aktuelles Thema konkret, indem er es in die Provinz verschiebt. Er vergrößert, indem er verkleinert. Sein einzigartiger Stil erzwingt eine beunruhigende Untergrundspannung, fokussiert genau, lässt Bewegungen und Blicke sprechen. Ein Roman über Ohnmacht und Macht, ein stilistisches Kunstwerk, ein politisches Statement.

Laura, bildschön und Anfang zwanzig, ist wieder in die Bretagne zurückgekehrt. Nun braucht sie erstens eine Wohnung und zweitens einen Job. Dass der Bürgermeister persönlich bei seinem alten Freund im Casino ein gutes Wort für sie einlegt, bleibt nicht folgenlos. Ihr Vater Max, einst französischer Boxmeister, steigt nach Jahren wieder in den Ring. Es sind noch einige alte Rechnungen offen in der kleinen bretonischen Stadt am Meer, in der diese Tragödie um Sex und Macht, Schicksal und Gerechtigkeit die Figuren unausweichlich zu Dominosteinen macht. Als Laura Monate später den nun ehemaligen Bürgermeister schließlich anzeigt, ist das Urteil längst gesprochen. Denn: Sie wollte es doch auch ... Tanguy Viel macht ein brutales, aktuelles Thema konkret, indem er es in die Provinz verschiebt. Er vergrößert, indem er verkleinert. Sein einzigartiger Stil erzwingt eine beunruhigende Untergrundspannung, fokussiert genau, lässt Bewegungen und Blicke sprechen. Ein Roman über Ohnmacht und Macht, ein stilistisches Kunstwerk, ein politisches Statement.

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VerlagWagenbach
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe160 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH21.5 cm x B13.5 cm x D1.7 cm 304 g
ReiheQuartbuch
AutorViel, Tanguy / Schmidt-Henkel, Hinrich (Übers.)

Alle Bände der Reihe "Quartbuch"

Über den Autor Tanguy Viel

Tanguy Viel was born in Brest in 1973. He is the author of several novels, including The Absolute Perfection of Crime (winner of the Prix Fénéon and the Prix littéraire de la vocation), Beyond Suspicion, The Disappearance of Jim Sullivan, and Article 353 (Other Press, 2019), which won the Grand prix RTL Lire and the Prix François-Mauriac de la région Aquitaine. He lives near Orléans, France.William Rodarmor has translated some forty-five books and screenplays in genres ranging from literary fiction to espionage and fantasy. His translations for Other Press include Article 353, by Tanguy Viel; The Blumkin Project, by Christian Salmon; The State of Israel vs. the Jews, by Sylvain Cypel; and And Their Children After Them, by Nicolas Mathieu, which won the 2021 Albertine translation prize.

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