Das Jenaer Romantikertreffen im November 1799: Dokumentation und Analyse

Nebst einer kritischen Edition des 'Epikurisch Glaubensbekentniß' von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
Artikelnummer: 978-3-8253-6778-7
Einband: Fester Einband
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Das Treffen der frühromantischen Gruppe, das vom 11. bis 14./15. November 1799 in Jena stattfand, gilt als wichtiges Ereignis in der Entwicklung der Romantik als literarische Strömung. Die Studie versammelt und untersucht die zeitgenössischen Zeugnisse, die das Treffen thematisieren. Aus dieser Perspektive werden erstmals eine umfassende Chronologie und die Handlungsabläufe im Zusammenhang herausgearbeitet. Die Präsentation der Rede ,Die Christenheit oder Europa' von Friedrich von Hardenberg und des Gedichts ,Epikurisch Glaubensbekenntnis Heinz Widerporstens' von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling löste eine Auseinandersetzung in der Gruppe aus, die intern nicht überwunden werden konnte. Durch die Analyse der beiden Texte und der kritischen Edition einer bisher unbekannten Fassung des Gedichts werden fundierte Argumente dafür gewonnen, dass der Konflikt nicht akzidentell ist. Vielmehr verweist der Streit auf eine zentrale Frage im romantischen Programm: die Darstellung des Absoluten.

Das Treffen der frühromantischen Gruppe, das vom 11. bis 14./15. November 1799 in Jena stattfand, gilt als wichtiges Ereignis in der Entwicklung der Romantik als literarische Strömung. Die Studie versammelt und untersucht die zeitgenössischen Zeugnisse, die das Treffen thematisieren. Aus dieser Perspektive werden erstmals eine umfassende Chronologie und die Handlungsabläufe im Zusammenhang herausgearbeitet. Die Präsentation der Rede ,Die Christenheit oder Europa' von Friedrich von Hardenberg und des Gedichts ,Epikurisch Glaubensbekenntnis Heinz Widerporstens' von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling löste eine Auseinandersetzung in der Gruppe aus, die intern nicht überwunden werden konnte. Durch die Analyse der beiden Texte und der kritischen Edition einer bisher unbekannten Fassung des Gedichts werden fundierte Argumente dafür gewonnen, dass der Konflikt nicht akzidentell ist. Vielmehr verweist der Streit auf eine zentrale Frage im romantischen Programm: die Darstellung des Absoluten.

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VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2017
Seitenangabe302 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB; 2 Abbildungen
MasseH24.5 cm x B16.5 cm x D2.4 cm 633 g
Auflage1. A.
ReiheJenaer Germanistische Forschungen / Neue Folge
AutorKlein, Christiane

Alle Bände der Reihe "Jenaer Germanistische Forschungen / Neue Folge"

Über den Autor Christiane Klein

Christiane Klein-Luser:Christiane Klein-Luser, geboren in Frankfurt am Main, wohnhaft in Heusenstamm.Die gelernte Erzieherin musste aufgrund einer Erkrankung ihren geliebten Beruf aufgeben. Sie entdeckte für sich die Malerei, organisiert Ausstellungen, wo sie ihre Bilder verkauft. Einen Teil des Erlöses leitet sie an den AKHD Frankfurt weiter.Sie ist Seminarleiterin und Autorin."Der Räuber Stinkematze" ist ihr Erstlingswerk.

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