Das Frommannsche Haus in Jena (eBook)

Literarisch-ästhetische Geselligkeitskultur um 1800
Artikelnummer: 978-3-412-53114-0
Einband: PDF
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CHF 85.00
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Das Frommannsche Haus in Jena zählte um 1800 zu den bekanntesten Bürgerhäusern der Stadt. Hier hatte Johann Wolfgang von Goethe "schöne Abende" verlebt, aber auch viele andere, aus Literatur, Kunst und Kultur bekannte Gäste fanden sich zu den ,Theestunden' der Familie ein. Für seine Gastfreundlichkeit und -freiheit war es seinerzeit berühmt geworden. Was aber machte die besondere Atmosphäre dieses Hauses aus? Und können hierfür die herkömmlichen Bezeichnungen wie ,Salon', ,Zirkel' oder ,Kränzchen' noch zu einer adäquaten Beschreibung beitragen? Vor diesem Hintergrund geht Betty Brux-Pinkwart in ihrer Untersuchung zur informellen Geselligkeitskultur um 1800 den Besonderheiten und Usancen der Verlegerfamilie Frommann nach: Neben bisher unbekannten Einblicken in den Nachlass der Familie liefert die Studie eine umfangreiche Auseinandersetzung mit der Gesprächs-, Lese- und Rezeptionskultur im Frommannschen Haus in den Jahren 1798 bis 1810. Die Frage ,Theetisch' oder ,Salon' lässt sich anhand des vorgestellten Quellenmaterials und wichtiger Forschungsergebnisse leichter beantworten. Auf der Basis theoretischer Diskussionen und im kritischen Blick auf gängige Methoden entsteht ein lebendiges Bild von Netzwerken und Kommunikationsstrukturen, die bis in den nord- und nordostdeutschen Bereich des deutschen Sprachgebietes reichen. Abgerundet wird die Arbeit mit fundierten bio- und bibliographischen Verzeichnissen zum Gästekreis und der rezipierten Literatur im Haus.

Das Frommannsche Haus in Jena zählte um 1800 zu den bekanntesten Bürgerhäusern der Stadt. Hier hatte Johann Wolfgang von Goethe "schöne Abende" verlebt, aber auch viele andere, aus Literatur, Kunst und Kultur bekannte Gäste fanden sich zu den ,Theestunden' der Familie ein. Für seine Gastfreundlichkeit und -freiheit war es seinerzeit berühmt geworden. Was aber machte die besondere Atmosphäre dieses Hauses aus? Und können hierfür die herkömmlichen Bezeichnungen wie ,Salon', ,Zirkel' oder ,Kränzchen' noch zu einer adäquaten Beschreibung beitragen? Vor diesem Hintergrund geht Betty Brux-Pinkwart in ihrer Untersuchung zur informellen Geselligkeitskultur um 1800 den Besonderheiten und Usancen der Verlegerfamilie Frommann nach: Neben bisher unbekannten Einblicken in den Nachlass der Familie liefert die Studie eine umfangreiche Auseinandersetzung mit der Gesprächs-, Lese- und Rezeptionskultur im Frommannschen Haus in den Jahren 1798 bis 1810. Die Frage ,Theetisch' oder ,Salon' lässt sich anhand des vorgestellten Quellenmaterials und wichtiger Forschungsergebnisse leichter beantworten. Auf der Basis theoretischer Diskussionen und im kritischen Blick auf gängige Methoden entsteht ein lebendiges Bild von Netzwerken und Kommunikationsstrukturen, die bis in den nord- und nordostdeutschen Bereich des deutschen Sprachgebietes reichen. Abgerundet wird die Arbeit mit fundierten bio- und bibliographischen Verzeichnissen zum Gästekreis und der rezipierten Literatur im Haus.

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VerlagBöhlau Köln
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe834 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenmit 12 farbige und 2 s/w-Abbildungen
Masse14'724 KB
Auflage26001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheVeröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe
AutorBrux-Pinkwart, Betty

Alle Bände der Reihe "Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe"

Über den Autor Betty Brux-Pinkwart

Betty Brux-Pinkwart ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Eutiner Landesbibliothek und leitet die Arbeitsstelle für Kulturgeschichte (Ost-)Holsteins.

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