"Das Europa der Universitäten" (eBook)

Die Europäische Rektorenkonferenz und die internationale Politik 1955-1975
Artikelnummer: 978-3-11-071981-9
Einband: Adobe Digital Editions
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In jüngster Zeit werden Forderungen nach einer Stärkung von Forschung und Bildung auf europäischer Ebene laut. Die Studie legt offen, dass viele der heute diskutierten Ideen und Konzepte für eine vertiefte hochschulpolitische Kooperation in Europa bereits seit den 1950er Jahren existierten. Der Autor schildert eine spannungsreiche Geschichte voller Kontroversen über Möglichkeiten und Grenzen der tertiären Bildung auf europäischer Ebene. Europas Hochschulleiter organisierten sich und stritten mit Regierungen sowie hohen Beamten über das Für und Wider europäischer Hochschulpolitiken. Der Gründung der Europäischen Rektorenkonferenz lag dabei ein Paradoxon zugrunde: Rektoren und Vizekanzler begannen ihre Zusammenarbeit zu europäisieren, um eine Europäisierung im Hochschulwesen zu verhindern. Erst in den 1970er Jahren änderte sich ihre Einstellung, was in entscheidender Weise zur Herausbildung der europäischen hochschulpolitischen Gegenwart beitrug.

In jüngster Zeit werden Forderungen nach einer Stärkung von Forschung und Bildung auf europäischer Ebene laut. Die Studie legt offen, dass viele der heute diskutierten Ideen und Konzepte für eine vertiefte hochschulpolitische Kooperation in Europa bereits seit den 1950er Jahren existierten. Der Autor schildert eine spannungsreiche Geschichte voller Kontroversen über Möglichkeiten und Grenzen der tertiären Bildung auf europäischer Ebene. Europas Hochschulleiter organisierten sich und stritten mit Regierungen sowie hohen Beamten über das Für und Wider europäischer Hochschulpolitiken. Der Gründung der Europäischen Rektorenkonferenz lag dabei ein Paradoxon zugrunde: Rektoren und Vizekanzler begannen ihre Zusammenarbeit zu europäisieren, um eine Europäisierung im Hochschulwesen zu verhindern. Erst in den 1970er Jahren änderte sich ihre Einstellung, was in entscheidender Weise zur Herausbildung der europäischen hochschulpolitischen Gegenwart beitrug.

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VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2021
Seitenangabe291 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen13 b/w ill.
Auflage21001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheQuellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte
AutorLehmann, Lars

Alle Bände der Reihe "Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte"

Über den Autor Lars Lehmann

Der Autor dieses Buches begleitet technologische Veränderungen seit mehr als drei Jahrzehnten - oft an vorderster Front, manchmal hinter den Kulissen, immer mit dem Blick für das Zusammenspiel von Technik, Organisation und Mensch. Seine Verbindung zur IT reicht jedoch weiter zurück: Schon als Jugendlicher verfolgte er fasziniert die ersten Heimcomputer und die Anfänge des Internets. Diese frühe Neugier blieb - sie wurde zum roten Faden, der ihn bis heute begleitet. Er hat erlebt, wie aus klappernden Modems globale Netzwerke wurden, wie das Internet aus einer Nische zum Nervensystem der Welt wuchs und wie Smartphones die Kommunikation neu erfanden. Jede dieser Wellen brachte Chancen, Risiken und Missverständnisse mit sich - und stellte stets dieselbe Frage: Wie nutzen wir Technologie verantwortungsvoll?Als IT-Berater und Digitalisierungsexperte unterstützt er seit Jahrzehnten Unternehmen dabei, digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen - mit Offenheit für Innovation, aber ebenso mit dem Blick für Risiken, Grenzen und die Bedeutung des Faktors Mensch. Jede technologische Umbruchsphase konfrontierte Organisationen mit denselben Kernfragen: Was verändert sich? Was bleibt? Und wie gelingt ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Neuen?Heute sieht er in der Künstlichen Intelligenz die konsequente Fortsetzung dieser Entwicklung - eine Technologie, die weniger ein Werkzeug ist als eine neue Infrastruktur, vergleichbar mit Elektrizität oder dem Internet. Diese Perspektive vereint zwei Haltungen: die Neugier des Enthusiasten, der Fortschritt liebt, und die Besonnenheit des Beraters, der Chancen und Gefahren sorgfältig abwägt. Seine Mission ist unverändert: Technik verständlich machen und Brücken schlagen - zwischen Innovation und Gesellschaft, zwischen Faszination und Verantwortung, zwischen dem Möglichen und dem Sinnvollen. Dieses Buch ist Ausdruck dieser Haltung. Denn KI betrifft nicht nur Experten, sondern uns alle: im Beruf, im Alltag, in Familie und Gesellschaft.Sein Leitsatz lautet: "Zukunft entsteht nicht allein durch Technologie, sondern durch die Art, wie wir sie gestalten."

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