Co-Prints: Offizinen als heuristischer Ansatzpunkt der Kontextmodellierung

Beiträge zur Literaturgeschichte im Zeichen von Konfessionalisierung und Konversionalisierung (1555-1618)
Artikelnummer: 978-3-11-224625-2
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Oktober 2026
CHF 114.00
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Offizinen spielen als zentrale Institutionen des noch jungen Buchdrucks eine wichtige Rolle bei der Produktion von Literatur. Im Band wird erprobt, inwiefern die einen Druck im Rahmen einer Offizin 'umgebenden' Drucke ('Co-Prints') als Heuristik bei der Kontextmodellierung genutzt werden können.
Lassen sich die in einer Offizin gedruckten Bücher als interpretationsfähige Einheit ('Programm') betrachten oder sprechen pragmatische Gründe mitunter gegen eine konsistente Programmatik? Inwiefern ist die Tatsache, dass ein Druck aus einer bestimmten Offizin stammt, auch rezeptionsästhetisch wirksam? Welche Bedeutung kommt weiteren Zeugnissen wie etwa Verlegerprospekten und den in ihnen enthaltenen Kategorien zu? Lassen sich Bearbeitungstendenzen einzelner Werke durch das 'Programm' der jeweiligen Offizin historisch adäquat erklären?

Die Fallstudien konzentrieren sich auf die Zeit zwischen dem Augsburger Religionsfrieden 1555 und dem Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs 1618, um auf einer mittleren Ebene Fragen nach dem spezifisch religiösen Wissen der Literatur im Zeichen von Konfessionalisierung und Konversionalisierung zu beantworten. Sie verbinden einen medien- mit einem ideen- und praxisgeschichtlichen Zugriff und konzentrieren sich auf konkrete regionale Zusammenhänge. Ein Anliegen des Bands ist es, buch- und literaturwissenschaftliche Forschungen zusammenzuführen.

Offizinen spielen als zentrale Institutionen des noch jungen Buchdrucks eine wichtige Rolle bei der Produktion von Literatur. Im Band wird erprobt, inwiefern die einen Druck im Rahmen einer Offizin 'umgebenden' Drucke ('Co-Prints') als Heuristik bei der Kontextmodellierung genutzt werden können.
Lassen sich die in einer Offizin gedruckten Bücher als interpretationsfähige Einheit ('Programm') betrachten oder sprechen pragmatische Gründe mitunter gegen eine konsistente Programmatik? Inwiefern ist die Tatsache, dass ein Druck aus einer bestimmten Offizin stammt, auch rezeptionsästhetisch wirksam? Welche Bedeutung kommt weiteren Zeugnissen wie etwa Verlegerprospekten und den in ihnen enthaltenen Kategorien zu? Lassen sich Bearbeitungstendenzen einzelner Werke durch das 'Programm' der jeweiligen Offizin historisch adäquat erklären?

Die Fallstudien konzentrieren sich auf die Zeit zwischen dem Augsburger Religionsfrieden 1555 und dem Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs 1618, um auf einer mittleren Ebene Fragen nach dem spezifisch religiösen Wissen der Literatur im Zeichen von Konfessionalisierung und Konversionalisierung zu beantworten. Sie verbinden einen medien- mit einem ideen- und praxisgeschichtlichen Zugriff und konzentrieren sich auf konkrete regionale Zusammenhänge. Ein Anliegen des Bands ist es, buch- und literaturwissenschaftliche Forschungen zusammenzuführen.

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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe244 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen8 ill., 17 tbl., Musikbeigaben, Illustrationen, nicht spezifiziert
MasseH24.0 cm x B16.0 cm
CoverlagDe Gruyter (Imprint/Brand)
Auflage1. A.
ReiheFrühe Neuzeit
AutorBenz, Maximilian (Hrsg.) / Sliepen, Volker (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Frühe Neuzeit"

Über den Autor Maximilian (Hrsg.) Benz

Maximilian Benz, Universität Bielefeld, Deutschland; Gideon Stiening, Universität Münster, Deutschland.

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