Carl Albert Loosli 1877-1959 / Carl Albert Loosli 1877-1959

Gesamtbiographie
Artikelnummer: 978-3-0340-1457-1
Einband: Set mit div. Artikeln (Set)
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
CHF 149.00
decrease increase

Er war ein schweizerischer Emile Zola und wurde häufig in der Nachfolge Gotthelfs gesehen: Carl Albert Loosli, der «Philosoph von Bümpliz». Der unehelich geborene Loosli verbrachte mehrere Jahre in Anstalten der deutschen und welschen Schweiz. Nach ruhelosen Jahren zwischen Bern, Neuchâtel und Paris, wo er sich als Bohemien herumtrieb, liess er sich Ende 1904 auf Dauer in Bümpliz nieder. Er baute sich eine Existenz als Journalist und Schriftsteller auf, von deren Erträgen seine Familie mehr schlecht als recht zu leben vermochte. Loosli verfasste Satiren, Novellen und Anekdoten; Romane lagen ihm weniger. Mit Loosli stehen wir an den Quellen der schweizerischen Kriminalliteratur - lange vor Glauser und Dürrenmatt. Als Pionier erwies sich Loosli auch in gewerkschaftlicher Hinsicht, indem er 1912 den schweizerischen Schriftsteller-Verein aus der Taufe hob. Sein eigenes Schicksal liess ihn zum Kämpfer für die Menschen- und Bürgerrechte werden. Die Biographie analysiert Looslis jahrzehntelangen Einsatz gegen die Anstalten und gegen die «Administrativjustiz», seine Bemühungen um bedingungslose Rechtsstaatlichkeit.

Er war ein schweizerischer Emile Zola und wurde häufig in der Nachfolge Gotthelfs gesehen: Carl Albert Loosli, der «Philosoph von Bümpliz». Der unehelich geborene Loosli verbrachte mehrere Jahre in Anstalten der deutschen und welschen Schweiz. Nach ruhelosen Jahren zwischen Bern, Neuchâtel und Paris, wo er sich als Bohemien herumtrieb, liess er sich Ende 1904 auf Dauer in Bümpliz nieder. Er baute sich eine Existenz als Journalist und Schriftsteller auf, von deren Erträgen seine Familie mehr schlecht als recht zu leben vermochte. Loosli verfasste Satiren, Novellen und Anekdoten; Romane lagen ihm weniger. Mit Loosli stehen wir an den Quellen der schweizerischen Kriminalliteratur - lange vor Glauser und Dürrenmatt. Als Pionier erwies sich Loosli auch in gewerkschaftlicher Hinsicht, indem er 1912 den schweizerischen Schriftsteller-Verein aus der Taufe hob. Sein eigenes Schicksal liess ihn zum Kämpfer für die Menschen- und Bürgerrechte werden. Die Biographie analysiert Looslis jahrzehntelangen Einsatz gegen die Anstalten und gegen die «Administrativjustiz», seine Bemühungen um bedingungslose Rechtsstaatlichkeit.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagChronos
EinbandSet mit div. Artikeln (Set)
Erscheinungsjahr2018
Seitenangabe2241 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH22.5 cm x B15.5 cm x D15.4 cm 4'014 g
AutorMarti, Erwin

Über den Autor Erwin Marti

Erwin Marti studierte Geschichte sowie Germanistik in Bern und Berlin und wurde an der philosophisch-historischen Fakultät der Universität Basel promoviert. Er ist Mitherausgeber der kritischen Werkausgabe C.A. Looslis. Martin Uebelhart ist als freier Publizist, Personalberater und Typograph tätig. Er ist Redaktionsmitglied des C.A. Loosli Bulletins und publiziert unter anderem zur Schweizer Literatur- und Rechtsgeschichte.

Weitere Titel von Erwin Marti

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten