Buch ohne Bedeutung (eBook)

Artikelnummer: 978-3-8353-4869-1
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 18.00
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101 Mikromärchen, Legenden, Fabeln und Betrachtungen der Zeit. Robert Schneider schreibt unerwartet, ist kritisch, richtet den Blick auf Geschehenes oder Ersehntes.

In 101 Geschichten führt uns Robert Schneider in alte chinesische Dynastien, an das südliche Ende des Central Parks in New York, zum Präsidenten aus dem Land der blauen Berge, in ein Dorf im Wallis oder im Vorarlberg, zu Schah Abbas dem Großen aus der Dynastie der Safawiden oder auch direkt ins Märchenland.
Dort lässt er etwa zwei Schuhe trefflich über rechts und links streiten, und darüber, ob heutzutage diese politischen Kategorien noch taugen. Erdbeeren mokieren sich über eine ins Beet gefallene Zitrone oder Einkaufswagen debattieren über die Grenzen der kapitalistischen Wirtschaft und kommen auf Adorno zu sprechen.
Schneider macht uns bekannt mit Podrhasky, der dem Tod begegnet, und mit einem Obdachlosen, der sich mittels großer religiöser Gesten Kleingeld erbettelt und einen ziemlich coolen Teenager zumindest ein wenig verunsichert oder ihm gar eine Erkenntnis vermittelt.
Viele Geschichten laufen auf eine Art Fabelmoral hinaus, oder besser: Sie scheinen darauf hinauszulaufen. Denn oft, fast immer, dreht Schneider die kurzen Geschichten, lässt das Unerwartete, das Gegenläufige einbrechen und weitet so den Horizont der Texte, verschränkt Authentisches und Erfundenes. Dabei scheut er weder das Pathos noch die Ironie, die er zuweilen ins Übersteigerte und Absurde führt.

101 Mikromärchen, Legenden, Fabeln und Betrachtungen der Zeit. Robert Schneider schreibt unerwartet, ist kritisch, richtet den Blick auf Geschehenes oder Ersehntes.

In 101 Geschichten führt uns Robert Schneider in alte chinesische Dynastien, an das südliche Ende des Central Parks in New York, zum Präsidenten aus dem Land der blauen Berge, in ein Dorf im Wallis oder im Vorarlberg, zu Schah Abbas dem Großen aus der Dynastie der Safawiden oder auch direkt ins Märchenland.
Dort lässt er etwa zwei Schuhe trefflich über rechts und links streiten, und darüber, ob heutzutage diese politischen Kategorien noch taugen. Erdbeeren mokieren sich über eine ins Beet gefallene Zitrone oder Einkaufswagen debattieren über die Grenzen der kapitalistischen Wirtschaft und kommen auf Adorno zu sprechen.
Schneider macht uns bekannt mit Podrhasky, der dem Tod begegnet, und mit einem Obdachlosen, der sich mittels großer religiöser Gesten Kleingeld erbettelt und einen ziemlich coolen Teenager zumindest ein wenig verunsichert oder ihm gar eine Erkenntnis vermittelt.
Viele Geschichten laufen auf eine Art Fabelmoral hinaus, oder besser: Sie scheinen darauf hinauszulaufen. Denn oft, fast immer, dreht Schneider die kurzen Geschichten, lässt das Unerwartete, das Gegenläufige einbrechen und weitet so den Horizont der Texte, verschränkt Authentisches und Erfundenes. Dabei scheut er weder das Pathos noch die Ironie, die er zuweilen ins Übersteigerte und Absurde führt.

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VerlagWallstein Verlag
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe212 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse1'439 KB
Auflage22001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
AutorSchneider, Robert

Über den Autor Robert Schneider

Robert Schneider, geboren 1961, wuchs in einem Bergbauerndorf in Götzis (Vorarlberg) auf, wo er noch heute als freier Schriftsteller lebt. Er studierte Komposition, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Wien, brach sein Studium ab, um Schriftsteller zu werden. Seinen Debütroman Schlafes Bruder veröffentlichte er 1992, nachdem das Manuskript zuvor von 24 Verlagen abgelehnt worden war. Das Buch wurde in 36 Sprachen übersetzt, verfilmt und fand Eingang in den Schulkanon. In den vergangenen Jahren zog sich Schneider aus der literarischen Öffentlichkeit zurück. Linda Wolfsgruber wurde 1961 in Bruneck in Südtirol geboren. Von 1975 bis 1978 besuchte sie die Kunstschule in St. Ulrich in Gröden, Italien und machte anschließend eine Ausbildung zur Schriftsetzerin und Grafikerin. Von 1981 bis 1983 absolvierte sie die "Scuola del Libro" in Urbino, Italien. Seit 1984 arbeitet sie als freischaffende Illustratorin und Grafikerin in Florenz, Bruneck und Wien und leitet Zeichen- und Illustrationsworkshops, u.a. an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. 2016 erhielt sie den Österreichischen Kunstpreis. Linda Wolfsgruber lebt in Wien.

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