Zur Grammatik von Selbstbildungsprozessen in der späten Moderne
Artikelnummer: 978-3-593-46051-2
Einband: PDF
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Peter Alheit entfaltet ein Konzept der 'Biographizität', das die neue Idee enthält, wie wir über unsere Existenz in der späten Moderne nachdenken könnten: Wir sind Produkte einer übermächtigen, kaum noch durchschaubaren sozialen Praxis, aber wir bleiben trotz allem individuelle Akreur:innen. Die Entdeckung unseres je individuellen Eigensinns besitzt ein bemerkenswertes Resilienz- und Widerstandspotenzial. Der Autor macht das nicht nur an den wechselhaften Erfahrungen des Subjekts in der Moderne theoretisch transparent, sondern auch an erstaunlich konkreten Entwicklungen der 'deutschen Spätmoderne' - insbesondere nach der schwierigen 'Wiedervereinigung' von Ost- und Westdeutschland.