Autorfiguren zwischen Text und Bild (eBook)

Konstruktionen und Reflexionen von Autorschaft bei Annette Messager, Annie Ernaux und Michel Houellebecq
Artikelnummer: 978-3-515-13585-6
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 56.00
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In ihrer Arbeit erforscht Marie Jacquier autorschaftsreflexive Positionen und Praktiken französischer Autor*innen und Künstler*innen der Gegenwart. Dafür vollzieht sie Entwicklungen in literatur- und kunstwissenschaftlichen Debatten um die Instanz 'Autor' nach und erörtert mögliche Übertragungsformen von Ansätzen aus der Intertextualitäts- und Intermedialitätsforschung sowie der Fiktions- und Gattungstheorie. Autorschaft etabliert Jacquier als werkbezogenes, analytisches Paradigma für inter- und plurimediale Konstellationen, das sie an ausgewählten Beispielen erprobt. Die Beschreibung und Ausdifferenzierung von Autorfiguren in ihrer jeweiligen Funktionalisierung erweist sich anhand der ausgewählten, autorschaftsreflexiven Arbeiten von Annette Messager, Annie Ernaux und Michel Houellebecq als besonders ergiebig: Die differenzierte Analyse von Autorschaftsmodellierungen ermöglicht Jacquier, weitere Bedeutungsebenen für die Interpretation von Texten wie Kunstwerken zu erschließen, die über vereindeutigende, biographie- und intentionsorientierte Erklärungsmuster hinausgehen.

In ihrer Arbeit erforscht Marie Jacquier autorschaftsreflexive Positionen und Praktiken französischer Autor*innen und Künstler*innen der Gegenwart. Dafür vollzieht sie Entwicklungen in literatur- und kunstwissenschaftlichen Debatten um die Instanz 'Autor' nach und erörtert mögliche Übertragungsformen von Ansätzen aus der Intertextualitäts- und Intermedialitätsforschung sowie der Fiktions- und Gattungstheorie. Autorschaft etabliert Jacquier als werkbezogenes, analytisches Paradigma für inter- und plurimediale Konstellationen, das sie an ausgewählten Beispielen erprobt. Die Beschreibung und Ausdifferenzierung von Autorfiguren in ihrer jeweiligen Funktionalisierung erweist sich anhand der ausgewählten, autorschaftsreflexiven Arbeiten von Annette Messager, Annie Ernaux und Michel Houellebecq als besonders ergiebig: Die differenzierte Analyse von Autorschaftsmodellierungen ermöglicht Jacquier, weitere Bedeutungsebenen für die Interpretation von Texten wie Kunstwerken zu erschließen, die über vereindeutigende, biographie- und intentionsorientierte Erklärungsmuster hinausgehen.

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VerlagFranz Steiner Verlag GmbH
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe336 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse4'738 KB
Auflage24001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheZeitschrift für französische Sprache und Literatur - Beihefte. Neue Folge
AutorJacquier, Marie

Alle Bände der Reihe "Zeitschrift für französische Sprache und Literatur - Beihefte. Neue Folge"

Über den Autor Marie Jacquier

Marie Jacquier ist wissenschaftliche Koordinatorin des Frankreichzentrums an der Freien Universität Berlin. Ihr Forschungsinteresse gilt literarischen und künstlerischen Praktiken der Gegenwart, die Medien- und Gattungsgrenzen überschreiten, blinde Flecken der Theoriebildung oder gesellschaftspolitische Fragestellungen adressieren.

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