Auswirkungen anthropogener Säureeinträge auf Waldböden (eBook)

Artikelnummer: 978-3-640-15916-1
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Juli 2027
CHF 16.75

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 5.5 (CH), Universität Zürich, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Anthropogene Säureeinträge haben in den letzten hundert Jahren einen kontinuierlichen Einfluss auf die Waldböden, Bäume und Bodenorganismen ausgeübt. Langsam haben sich dabei deren pH-Wert, Nährstoffverfügbarkeit, Säureneutralisationskapazität und Artenzusammensetzung verändert. Ein
vielschichtiges Wechselspiel von Wachstumsförderung durch Stickstoffeinträge, Nährstoffverlusten durch Kationenauswaschung, Änderungen der Vegetationszusammensetzung und Verlusten an Basensättigung nahm seinen Lauf. In den 1970er und 1980er Jahren wurde ein Teil dieses Wechselspiels auch für uns erkenntlich. In vielen Ländern der industrialisierten Welt nahm das
Waldsterben ungewöhnliche Ausmasse an. Die Vergilbung der Blätter oder deren frühzeitiger Abwurf waren die augenscheinlichsten Symptome der neuzeitlichen Waldschäden. Erstaunlicherweise wurde das Wechselspiel durch die Waldschäden nicht gebremst oder gar angehalten. Im Gegenteil: In den 1990er Jahren wurde in gewissen Regionen eine weit greifende Erholung der Bäume festgestellt,
wobei anderorts die Schädigung weiterhin ihren Lauf nahm. Noch überraschender war aber das zusehends ansteigende Wachstum der Bäume in Regionen mit hoher industrieller Luftverschmutzung und damit verbundenem sauren Regen (Tomlinson 2002). Die einzelnen Faktoren dieses wechselseitigen Zusammenspiels unterstehen einer immer währenden Veränderung, spielen manchmal miteinander, manchmal gegeneinander. Die Herausforderung dieser Arbeit ist es nun, den Spielregeln und Rahmenbedingungen auf den Grund zu gehen.

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 5.5 (CH), Universität Zürich, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Anthropogene Säureeinträge haben in den letzten hundert Jahren einen kontinuierlichen Einfluss auf die Waldböden, Bäume und Bodenorganismen ausgeübt. Langsam haben sich dabei deren pH-Wert, Nährstoffverfügbarkeit, Säureneutralisationskapazität und Artenzusammensetzung verändert. Ein
vielschichtiges Wechselspiel von Wachstumsförderung durch Stickstoffeinträge, Nährstoffverlusten durch Kationenauswaschung, Änderungen der Vegetationszusammensetzung und Verlusten an Basensättigung nahm seinen Lauf. In den 1970er und 1980er Jahren wurde ein Teil dieses Wechselspiels auch für uns erkenntlich. In vielen Ländern der industrialisierten Welt nahm das
Waldsterben ungewöhnliche Ausmasse an. Die Vergilbung der Blätter oder deren frühzeitiger Abwurf waren die augenscheinlichsten Symptome der neuzeitlichen Waldschäden. Erstaunlicherweise wurde das Wechselspiel durch die Waldschäden nicht gebremst oder gar angehalten. Im Gegenteil: In den 1990er Jahren wurde in gewissen Regionen eine weit greifende Erholung der Bäume festgestellt,
wobei anderorts die Schädigung weiterhin ihren Lauf nahm. Noch überraschender war aber das zusehends ansteigende Wachstum der Bäume in Regionen mit hoher industrieller Luftverschmutzung und damit verbundenem sauren Regen (Tomlinson 2002). Die einzelnen Faktoren dieses wechselseitigen Zusammenspiels unterstehen einer immer währenden Veränderung, spielen manchmal miteinander, manchmal gegeneinander. Die Herausforderung dieser Arbeit ist es nun, den Spielregeln und Rahmenbedingungen auf den Grund zu gehen.

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VerlagGRIN Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2008
Seitenangabe34 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
PlattformPDF
AutorKägi, Stefanie

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