Anthropologie statt Metaphysik

Artikelnummer: 978-3-406-59797-8
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
CHF 19.50
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Der Band nimmt Gedankengänge auf, die Ernst Tugendhat in seinem Buch Egozentrizität und Mystik ausgeführt hat. Die Religion, die im vorherigen Buch neben der Mystik ein Randdasein führte, tritt jetzt in den Vordergrund. Für die Neuauflage hat Ernst Tugendhat den Band um zwei neue Beiträge erweitert: Nazismus und Universalismus. Ist die universalistische Moral historisch erklärbar? und Noch einmal über normative Gleichheit. Was immer Metaphysik heißen mag, es reduziert sich, so die These dieses Buches, auf Anthropologie, weil alle metaphysischen Themen sich als Elemente des menschlichen Verstehens erweisen. Sodann kommt Ernst Tugendhat noch zu einer anderen Erklärung für den Primat der Anthropologie: Alles Historische verliert seine Gültigkeit für uns, wenn es sich nur aus Tradition begründen läßt; und so bleibt die Frage nach dem Sein des Menschen übrig, wenn alles, was nur zu Traditionen gehört, wie ein Vorhang weggezogen wird. Was aber ist philosophische Anthropologie, und wodurch unterscheidet sie sich von der empirischen Anthropologie? Das Buch geht diesen Fragen nach und widmet sich daneben anthropologischen Einzelthemen wie Willensfreiheit, intellektuelle Redlichkeit, Moral, Religion und unser Verhältnis zum Tod.

Der Band nimmt Gedankengänge auf, die Ernst Tugendhat in seinem Buch Egozentrizität und Mystik ausgeführt hat. Die Religion, die im vorherigen Buch neben der Mystik ein Randdasein führte, tritt jetzt in den Vordergrund. Für die Neuauflage hat Ernst Tugendhat den Band um zwei neue Beiträge erweitert: Nazismus und Universalismus. Ist die universalistische Moral historisch erklärbar? und Noch einmal über normative Gleichheit. Was immer Metaphysik heißen mag, es reduziert sich, so die These dieses Buches, auf Anthropologie, weil alle metaphysischen Themen sich als Elemente des menschlichen Verstehens erweisen. Sodann kommt Ernst Tugendhat noch zu einer anderen Erklärung für den Primat der Anthropologie: Alles Historische verliert seine Gültigkeit für uns, wenn es sich nur aus Tradition begründen läßt; und so bleibt die Frage nach dem Sein des Menschen übrig, wenn alles, was nur zu Traditionen gehört, wie ein Vorhang weggezogen wird. Was aber ist philosophische Anthropologie, und wodurch unterscheidet sie sich von der empirischen Anthropologie? Das Buch geht diesen Fragen nach und widmet sich daneben anthropologischen Einzelthemen wie Willensfreiheit, intellektuelle Redlichkeit, Moral, Religion und unser Verhältnis zum Tod.

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VerlagBeck, C H
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2010
Seitenangabe240 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH19.0 cm x B12.4 cm x D1.8 cm 245 g
Auflage1. Auflage in der Beck'schen R
ReiheBeck'sche Reihe
AutorTugendhat, Ernst

Alle Bände der Reihe "Beck'sche Reihe"

Über den Autor Ernst Tugendhat

Ernst Tugendhat (Brno, República Checa, 1930) nació en el seno de una influyente familia judía, que en 1938 se vio forzada a emigrar a Suiza y más tarde a Venezuela, huyendo del avance nazi en Europa. Con tan sólo 15 años, ingresó en la prestigiosa Universidad de Stanford, donde estudió lenguas clásicas. En 1949 continuó sus estudios de filología y filosofía en Friburgo / Brisgovia, donde obtuvo el grado de Doctor. Estudió con prestigiosos maestros, entre ellos Karl Jaspers y Martin Heidegger. Fue catedrático de Filosofía en la Universidad de Heidelberg y en la Universidad Libre de Berlín de 1966 a 1992. Ha continuado su enseñanza como profesor visitante en la Pontificia Universidad Católica de Chile, en las Universidades de Viena, Praga, Zurich, Hamburgo y Londres. Apasionado del pensamiento de Heidegger, es uno de los filósofos más reconocidos de la actualidad. Gedisa ha publicado varias de sus obras.

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