Anonymität und Transparenz in der digitalen Gesellschaft (eBook)

Artikelnummer: 978-3-515-11227-7
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 46.00
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Der digitale Alltag bringt neuartige Herausforderungen mit sich. Für den Menschen als Teil einer digitalen Gesellschaft werden Transparenz und Anonymität zu (identitäts-)relevanten Werten. Sichtbarkeit ist grundlegende Bedingung, um an Gesellschaft teilzuhaben. Doch wie soll man mit der Unsicherheit, die Selbstdarstellung im Netz originär innehat, umgehen, wenn man mit persönlichen Daten (scheinbar) kostenlose Dienstleistungen datenhungriger Firmen bezahlt? Subjekte werden so nur aus einzelnen Puzzleteilen ihrer Identität konstruiert und bewertet, während die restlichen Teile zwangsläufig "unsichtbar" bleiben. Kann das Ideal der Ermächtigung des Menschen, Herr seiner Werkzeuge zu sein, folglich nur durch ein pseudonymes Auftreten im Internet gesichert werden? Doch wie kann kommunikatives Handeln funktionieren, wenn der Handelnde im Dunkel bleibt? Kann Transparenz nicht vielmehr dafür sorgen, dass der Einzelne wie auch Institutionen im gesellschaftsbildendenden Diskurs Verantwortung übernehmen und Vertrauen schaffen?

Dieses E-Book dokumentiert den Auftakt der Tagungsreihe IDEepolis des Instituts für Digitale Ethik (IDE) der Hochschule der Medien Stuttgart.

Der digitale Alltag bringt neuartige Herausforderungen mit sich. Für den Menschen als Teil einer digitalen Gesellschaft werden Transparenz und Anonymität zu (identitäts-)relevanten Werten. Sichtbarkeit ist grundlegende Bedingung, um an Gesellschaft teilzuhaben. Doch wie soll man mit der Unsicherheit, die Selbstdarstellung im Netz originär innehat, umgehen, wenn man mit persönlichen Daten (scheinbar) kostenlose Dienstleistungen datenhungriger Firmen bezahlt? Subjekte werden so nur aus einzelnen Puzzleteilen ihrer Identität konstruiert und bewertet, während die restlichen Teile zwangsläufig "unsichtbar" bleiben. Kann das Ideal der Ermächtigung des Menschen, Herr seiner Werkzeuge zu sein, folglich nur durch ein pseudonymes Auftreten im Internet gesichert werden? Doch wie kann kommunikatives Handeln funktionieren, wenn der Handelnde im Dunkel bleibt? Kann Transparenz nicht vielmehr dafür sorgen, dass der Einzelne wie auch Institutionen im gesellschaftsbildendenden Diskurs Verantwortung übernehmen und Vertrauen schaffen?

Dieses E-Book dokumentiert den Auftakt der Tagungsreihe IDEepolis des Instituts für Digitale Ethik (IDE) der Hochschule der Medien Stuttgart.

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VerlagFranz Steiner Verlag GmbH
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2015
Seitenangabe230 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse1'634 KB
Auflage15001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheMedienethik
AutorGrimm, Petra (Hrsg.) / Keber, Tobias O. (Hrsg.) / Zöllner, Oliver (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Medienethik"

Über den Autor Petra (Hrsg.) Grimm

Petra Grimm, geb. 1962, ist Professorin an der Hochschule der Medien in Stuttgart und leitet dort das Institut für Digitale Ethik. Tobias Keber, geb. 1974, ist Professor an der Hochschule der Medien in Stuttgart und leitet dort das Institut für Digitale Ethik. Oliver Zöllner, geb. 1968, ist Professor an der Hochschule der Medien in Stuttgart und leitet dort das Institut für Digitale Ethik.

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