Allgemeine Soziologische Theorie (eBook)

Artikelnummer: 978-3-8353-9702-6
Einband: PDF
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"Filigran ist die Mikrosoziologie von Popitz, die nun in einer ausgezeichneten Ausgabe der Vorlesungsskripte in ihrer Entstehung zum Nachvollzug einlädt."
(Tilman Allert in der NZZ über die Einführung in die Soziologie von Heinrich Popitz)

Nach der erfolgreichen Einführung in die Soziologie erscheint nun eine zweite nachgelassene Vorlesung mit Einführungscharakter von Heinrich Popitz. Hatte Popitz dort die grundlegende Frage nach den Bedingungen der Genese, der Integration und Stabilität von Gesellschaft gestellt, so geht er in seiner Allgemeinen Soziologischen Theorie den Normen auf den Grund: Die verbindliche Regelung von Handlungssituationen ist das Basiselement jeglicher Form von Vergesellschaftung und bietet daher einen universalen Ansatzpunkt zur Gesellschaftsanalyse. Nicht ein von instinktähnlichen Impulsen geleiteter "Kollektivgeist", sondern erst die normative Regelung von Situationen macht soziales Handeln erwart- und damit auch berechenbar und ist somit für das Funktionieren gesellschaftlicher Ordnung unerlässlich. "Universale Normfelder", deren verbindliche Regelung jede Gesellschaft leisten muss, bestimmt Popitz im Rückgriff auf die Ergebnisse ethnologischer Forschung. Aus diesen Vorarbeiten entwickelt er ein auf rechtssoziologischen Überlegungen gründendes formales Modell zur Analyse sozialer Normenkomplexe, das er speziell auch auf Prozesse des Normwandels anwendet. Jenseits der so genannten "Bindestrich-Soziologien" präsentiert dieses Buch einen formal-theoretischen Ansatz zur empirischen Untersuchung menschlicher Gesellschaft überhaupt.

"Filigran ist die Mikrosoziologie von Popitz, die nun in einer ausgezeichneten Ausgabe der Vorlesungsskripte in ihrer Entstehung zum Nachvollzug einlädt."
(Tilman Allert in der NZZ über die Einführung in die Soziologie von Heinrich Popitz)

Nach der erfolgreichen Einführung in die Soziologie erscheint nun eine zweite nachgelassene Vorlesung mit Einführungscharakter von Heinrich Popitz. Hatte Popitz dort die grundlegende Frage nach den Bedingungen der Genese, der Integration und Stabilität von Gesellschaft gestellt, so geht er in seiner Allgemeinen Soziologischen Theorie den Normen auf den Grund: Die verbindliche Regelung von Handlungssituationen ist das Basiselement jeglicher Form von Vergesellschaftung und bietet daher einen universalen Ansatzpunkt zur Gesellschaftsanalyse. Nicht ein von instinktähnlichen Impulsen geleiteter "Kollektivgeist", sondern erst die normative Regelung von Situationen macht soziales Handeln erwart- und damit auch berechenbar und ist somit für das Funktionieren gesellschaftlicher Ordnung unerlässlich. "Universale Normfelder", deren verbindliche Regelung jede Gesellschaft leisten muss, bestimmt Popitz im Rückgriff auf die Ergebnisse ethnologischer Forschung. Aus diesen Vorarbeiten entwickelt er ein auf rechtssoziologischen Überlegungen gründendes formales Modell zur Analyse sozialer Normenkomplexe, das er speziell auch auf Prozesse des Normwandels anwendet. Jenseits der so genannten "Bindestrich-Soziologien" präsentiert dieses Buch einen formal-theoretischen Ansatz zur empirischen Untersuchung menschlicher Gesellschaft überhaupt.

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VerlagKonstanz University Press
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2018
Seitenangabe418 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse1'927 KB
PlattformPDF
ReiheArchiv
AutorPopitz, Heinrich

Alle Bände der Reihe "Archiv"

Über den Autor Heinrich Popitz

Heinrich Popitz nació en Berlín el 14 de mayo de 1925 y murió en Friburgo de Brisgovia en abril de 2002. Con formación en filosofía, historia y economía, en 1949 obtuvo el doctorado en filosofía (bajo la tutela de Karl Jaspers) y en 1957, el de sociología. Su pensamiento se enmarca dentro de la etapa de reorientación y reforma de la sociología alemana que tuvo lugar después de la segunda Guerra Mundial. Sus principales estudios se han enfocado en cuatro conceptos fundamentales: el poder, las normas, la tecnología y la creatividad.

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