Alkestis

Artikelnummer: 978-3-11-018876-9
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
CHF 96.00
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Für diese zweisprachige Ausgabe wurde der griechische Text anhand der vorhandenen Ausgaben kritisch überprüft; die Prosaübersetzung versucht ihm Vers für Vers zu folgen, um den Wechsel zwischen Text, Übersetzung und Kommentar zu erleichtern. Die ausführliche Einleitung informiert über historisches Umfeld (Entstehungszeit, Aufführung), die zugrunde liegenden Mythen (Admet, Alkestis, das Motiv "Überwindung des Todes"), die voreuripideische Literarisierung und das Neue bei Euripides (vom "Lebenstausch" zum "Opfertod"), außerdem über Textüberlieferung, Nachleben bis in die Gegenwart und moderne Interpretationen. Die genaue Analyse der Motivstruktur (Lebenstausch und Opfertod, Tod und Wiederkehr) erlaubt, moderne Fragen (Durfte Admet das Opfer seiner Frau annehmen? Ist der gute Ausgang ironisch gemeint?) etwas zu relativieren und demgegenüber eine bisher vernachlässigte Seite (bürgerliches Drama, Alltagsprobleme der Zeit) hervorzuheben. Der Kommentar, der keine Griechischkenntnisse voraussetzt, geht neben Sach- und Textfragen auch auf die Motivstruktur ein. Ein Anhang zu Metrik und ein Literaturverzeichnis runden den Band ab.
Für diese zweisprachige Ausgabe wurde der griechische Text anhand der vorhandenen Ausgaben kritisch überprüft; die Prosaübersetzung versucht ihm Vers für Vers zu folgen, um den Wechsel zwischen Text, Übersetzung und Kommentar zu erleichtern. Die ausführliche Einleitung informiert über historisches Umfeld (Entstehungszeit, Aufführung), die zugrunde liegenden Mythen (Admet, Alkestis, das Motiv "Überwindung des Todes"), die voreuripideische Literarisierung und das Neue bei Euripides (vom "Lebenstausch" zum "Opfertod"), außerdem über Textüberlieferung, Nachleben bis in die Gegenwart und moderne Interpretationen. Die genaue Analyse der Motivstruktur (Lebenstausch und Opfertod, Tod und Wiederkehr) erlaubt, moderne Fragen (Durfte Admet das Opfer seiner Frau annehmen? Ist der gute Ausgang ironisch gemeint?) etwas zu relativieren und demgegenüber eine bisher vernachlässigte Seite (bürgerliches Drama, Alltagsprobleme der Zeit) hervorzuheben. Der Kommentar, der keine Griechischkenntnisse voraussetzt, geht neben Sach- und Textfragen auch auf die Motivstruktur ein. Ein Anhang zu Metrik und ein Literaturverzeichnis runden den Band ab.
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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2008
Seitenangabe244 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH23.6 cm x B16.0 cm x D1.9 cm 524 g
Auflage08001 A. 1. Auflage
ReiheGriechische Dramen
AutorEuripides / Seeck, Gustav Adolf (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Griechische Dramen"

Über den Autor Euripides

Euripides (um 485/484 oder 480 v. Chr. auf Salamis - 406 v. Chr. in Pella) wird neben Sophokles und Aischylos zu den drei großen Tragikern der Antike gerechnet. In »Die Troerinnen« blicken die nach dem verlorenen Trojanischen Krieg hinterbliebenen Frauen einer ungewissen Zukunft entgegen - begleitet von einem Ensemble antiker Persönlichkeiten. Geht es in »Medea« um den grausamen Rachefeldzug einer von ihrem Mann zurückgelassenen Frau, feiert der Gott Dionysos in »Die Bakchen« eine zerstörerische Orgie aus Euphorie und Untergang. Seine Rezeption zu Lebzeiten ist zweigeteilt: Von den einen wird er für seine Modernität gefeiert, anderen dient er als Zielscheibe des Spotts wie etwa in Aristophanes' »Die Frösche«.

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