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Kracht, Christian: Die Toten

Roman
Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte. Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will ... Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine großen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht großer Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.»Seit E.L. Doctorows Roman Ragtime hat keiner so virtuos den Roman als Zeitmaschine bedient. Das macht Christian Kracht so atemberaubend gut, dass man den Eindruck hat, man habe ein Ticket gelöst für eine Zeitreise in die 30er Jahre [?] Der Roman Die Toten ist eine sehr kluge Meditation über Film und Moderne, er führt ins Herz unserer Gegenwart mit den richtigen politischen Fragestellungen.«
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2016
Seitenangabe 224 S.
Meldetext Versand innert 1-2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.9 cm x B13.2 cm x D2.4 cm 361 g
Auflage 5. A.
Autor Kracht, Christian
Artikelnummer: 978-3-462-04554-3
Verfügbarkeit: Versand innert 1-2 Arbeitstagen
Fr. 28.90
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Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte. Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will ... Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine großen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht großer Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.»Seit E.L. Doctorows Roman Ragtime hat keiner so virtuos den Roman als Zeitmaschine bedient. Das macht Christian Kracht so atemberaubend gut, dass man den Eindruck hat, man habe ein Ticket gelöst für eine Zeitreise in die 30er Jahre [?] Der Roman Die Toten ist eine sehr kluge Meditation über Film und Moderne, er führt ins Herz unserer Gegenwart mit den richtigen politischen Fragestellungen.«
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Über den Autor Kracht, Christian

Christian Kracht, 1966 in der Schweiz geboren, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane »Faserland«, »1979«, »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten«, »Imperium« und »Die Toten« sind in über 30 Sprachen übersetzt. 2012 erhielt Christian Kracht den Wilhelm-Raabe-Preis, 2016 den Schweizer Buchpreis und den Hermann-Hesse-Literaturpreis.

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