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Geck, Martin: Beethoven hören

Wenn Geistesblitze geheiligte Formen zertrümmern
Ludwig van Beethoven wies einmal einen Musikerkollegen zurecht: »Glaubt er, dass ich an eine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht und ich es aufschreibe?« Doch wie lassen sich Beethovens »Geistesblitze« fassen? Was teilt sich uns heutigen Hörern durch seine Musik eigentlich mit? In seinem letzten Buch spürt Martin Geck (1936-2019) Beethovens Persönlichkeit in dessen Werken (von den Streichquartetten und Klaviersonaten bis zu den großen Sinfonien) nach und findet ein verletzliches wie kämpferisches Ich. Sein Buch ist zugleich ein Appell, persönliche Eindrücke und das Staunen beim Hören von Musik ernstzunehmen. Geck zeigt dabei, wie Assoziationen und biographische Erfahrungen Brücken ins Ungewisse bauen können - und warum wir beim Beethoven-Hören fantasieren dürfen.

Details

Verlag Reclam
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 184 S.
Meldenummer L024
Meldetext Versand innert 1-2 Arbeitstagen
Untertitel Wenn Geistesblitze geheiligte Formen zertrümmern
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen GB; Notenbeigaben
Masse H19.0 cm x B12.0 cm x D1.7 cm 240 g
Artikelart Lager
Autor Geck, Martin
Artikelnummer: 978-3-15-011252-6
Verfügbarkeit: Versand innert 1-2 Arbeitstagen
Fr. 24.90
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Ludwig van Beethoven wies einmal einen Musikerkollegen zurecht: »Glaubt er, dass ich an eine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht und ich es aufschreibe?« Doch wie lassen sich Beethovens »Geistesblitze« fassen? Was teilt sich uns heutigen Hörern durch seine Musik eigentlich mit? In seinem letzten Buch spürt Martin Geck (1936-2019) Beethovens Persönlichkeit in dessen Werken (von den Streichquartetten und Klaviersonaten bis zu den großen Sinfonien) nach und findet ein verletzliches wie kämpferisches Ich. Sein Buch ist zugleich ein Appell, persönliche Eindrücke und das Staunen beim Hören von Musik ernstzunehmen. Geck zeigt dabei, wie Assoziationen und biographische Erfahrungen Brücken ins Ungewisse bauen können - und warum wir beim Beethoven-Hören fantasieren dürfen.
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Über den Autor Geck, Martin

Martin Geck wurde 1936 in Witten geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Theologie; ab 1976 war er Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Mit seinen zahlreichen Büchern zur Musikgeschichte und Biographien großer Komponisten erreichte er ein breites Publikum jenseits der Fachgrenze. Er galt als einer der besten Beethoven-Kenner, als »Doyen der Musikwissenschaft« (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und als »letzter Generalist seiner Zunft« (Der Spiegel). Im November 2019 verstarb Martin Geck in Bochum, »Beethoven hören« ist sein letztes Buch. Hier zeigt sich Martin Gecks musikwissenschaftliches Credo und Vermächtnis in pointierter Weise.

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